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Standards für die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken

Die CRB-Standards helfen den Bauschaffenden dabei, die Kosten einheitlich zu berechnen, Leistungen klar und verständlich zu beschreiben, zu kalkulieren und abzurechnen sowie Strukturen und Prozesse zu optimieren. Die einzelnen Arbeitsmittel basieren auf einer einheitlichen, zusammenhängenden Systematik und sind von der Planungsphase über die Realisierung bis zur Bewirtschaftung miteinander verbunden. Diese gemeinsame «Sprache» im Bauwesen unterstützt die Verständigung untereinander und gewährleistet den Datenaustausch zwischen allen Beteiligten.

Produktvarianten

Die Standards sind in Form von Katalogen und Anwenderhandbüchern sowie als Web-Applikationen und Lizenzen zur Datennutzung in Bauadministrations- oder CAD-Softwareprogrammen erhältlich.

Zusammenhängende Systematik

Die einzelnen Arbeitsmittel basieren auf einer einheitlichen, zusammenhängenden Systematik und sind von der Planungsphase bis zur Realisierung und Bewirtschaftung miteinander verbunden. Diese gemeinsame «Sprache» im Bauwesen unterstützt die Verständigung miteinander und gewährleistet den sicheren Datenaustausch.

Baukostenpläne dienen als Gliederung für die Darstellung der Kosten eines Bauprojekts. Diese Gliederung kann entweder nach Arbeitsgattungen (Baumeister, Maler, Elektriker usw.) oder nach Bauteilen und Elementen (Bodenplatte, Aussenwand usw.) erfolgen. Da es sich bei der Kostenplanung um einen wiederkehrenden Prozess aus Kostenermittlung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung während des gesamten Planungs- und Bauprozesses handelt, werden die Baukostenpläne in allen Phasen eines Bauprojekts – von der strategischen Planung bis zur Realisierung und zum Unterhalt – eingesetzt.

Baukostenpläne: eBKP-T, eBKP-H und BKP

Gliederung nach Arbeitsgattungen

eBKP-Gate

Der CRB-Standard eBKP-Gate führt zwei weitere Gliederungsebenen – Teilelemente und Komponenten – ein. Damit lassen sich die einzelnen Kostenbestandteile noch feiner aufschlüsseln und der Anwender kann die Kosten präziser ermitteln. Weiter können die elementbasierten Kostenbetrachtungen der Planungsphase damit einfach und ohne komplizierte Umschlüsselung mit der ausführungsorientierten Leistungsvergabe während der Realisierungsphase verbunden werden.

eBKP-Assistant

Mit dem eBKP-Assistant kann der Anwender Kostenermittlungen über alle fünf Ebenen nach der elementbasierten eBKP-Methodik digital erstellen und austauschen. Dank den einheitlichen Definitionen lassen sich daraus auch Baukostenkennwerte für die Berechnung zukünftiger Bauprojekte generieren und mit CRB-Kennwerten vergleichen.

eBKP Anwenderhandbücher

Drei Handbücher beschreiben die optimale Anwendung und geben Hilfestellung bei der Auswahl der korrekten Zuordnung.

Je mehr Objekte der gleichen Art ein Planer bereits realisiert hat, desto besser kann er die entsprechenden Eckdaten wie Kosten, Volumen oder Energieverbrauch für künftige Projekte abschätzen. Die eigenen Erfahrungswerte sind stets besonders wertvoll. Ob mit oder ohne Erfahrung ist es jedoch immer interessant, Kennwerte von anderen Objekten als Vergleichswerte heranzuziehen. Voraussetzung dafür ist eine einheitliche Gliederung der Objekte. Seit Jahrzehnten setzt sich CRB mit einheitlichen Definitionen auseinander und publiziert Kennwerte zu Kosten, Flächen, Volumen, Nutzung, Bausystemen und Energie. Einerseits beschreiben diese Standards, wie die Daten einheitlich aufbereitet werden, andererseits ermöglichen sie den Vergleich mit Marktdaten.

Objektarten-Gliederung OAG

Die Objektarten-Gliederung OAG Objekt- und Flächenarten ermöglicht eine systematische Einteilung der gebauten Umwelt nach Objektarten. Dies unterstützt die Vergleichbarkeit der Objekte und die Kennwertbildung.

Objektarten-Kataloge: Bildungsbauten, Wohnungsbauten und Kennwerte Wohnungsbau

Die Objektarten-Kataloge liefern Vergleichswerte zur Plausibilisierung und zur Ermittlung von Projektkosten und erleichtern damit die Kostenbetrachtung in frühen Planungsphasen. Die Publikationen dokumentieren realisierte schweizerische Wohn- und Bildungsbauten mit strukturierten Informationen zu Kostendaten und Beschreibungen auf der Basis des Baukostenplans Hochbau eBKP-H.

Neben zusammenfassenden Informationen zum Objekt, den Beteiligten, dem Projekt- und Baubeschrieb (nach Hauptgruppe eBKP-H) sind auch Volumen- und Flächenkennwerte (nach Norm SIA 416) sowie Kosten- und Energiekennwerte in kompakter Form enthalten.

Kennwerte-Plattform

Die Kennwerte-Plattform unterstützt Architekten, Bauingenieure, Bauherren oder andere Anwender dabei, Kosten für Bauwerke zu schätzen, zu bestimmen oder zu überprüfen. Die einheitlich definierten Kennwerte bieten eine zusätzliche Informationsquelle zu den eigenen Erfahrungswerten. Die Webplattform ermöglicht es den Anwendern, einheitliche und klar definierte Kennwerte nach unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen objektiv zu vergleichen. Die Daten werden mit entsprechenden Informationen und Diagrammen zur Verfügung gestellt, welche Einblick in die bereitgestellten Datengrundlagen geben und auch automatische Umrechnungen nach Regionen sowie eine Preis-Indexierung der Kennwerte ermöglichen.

Der Normpositionen-Katalog NPK liefert das Know-how für die Beschreibung von Leistungen. Mit den standardisierten Textbausteinen kann ein Leistungsverzeichnis erstellt werden, das alle Leistungen beinhaltet, die der Bauunternehmer bei der Ausführung zu erbringen hat. Damit bildet der NPK die Grundlage für klare und rechtssichere Ausschreibungen.

Die nach Arbeitsgattungen gegliederte Datenbibliothek umfasst rund 200 NPK-Kapitel aus den Bereichen Hoch-, Tief- und Untertagbau sowie Gebäudetechnik (Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro) und Gebäudeautomation. Die gemeinsame Erarbeitung der Inhalte durch Unternehmer, Planer und Bauherren sorgt dafür, dass der NPK die Bedürfnisse der gesamten Branche abdeckt. So schafft er Vertrauen und ist die Basis für die reibungslose Zusammenarbeit.

Die Vorteile auf einen Blick

standardisierte Grundlage der schweizerischen Bauwirtschaft

über eine Million Leistungspositionen

firmen-, marken- und produktneutral

durchgehende Systematik, übersichtliche Gliederung

gute Basis für Werkverträge

auf Normenwerk abgestimmt

Grundlage für einheitlichen Datenaustausch

schneller und einfacher Offertvergleich

Deutsch, Französisch, Italienisch

Datennutzungslizenzen

Damit Sie mit dem Normpositionen-Katalog NPK digital arbeiten können, benötigen Sie ein von CRB zertifiziertes Anwenderprogramm und eine Datennutzungslizenz.

Sie entscheiden sich entweder für eine NPK-Lizenz mit einer auf die Bedürfnisse verschiedener Branchen abgestimmten Vorauswahl – z.B. NPK Architektur Hochbau, NPK Baumeister Hochbau, NPK Ingenieurwesen Strassenbau – oder für eine NPK-Lizenz mit freier Auswahl. Im zweiten Fall stellen Sie die Kapitel Ihren individuellen Wünschen entsprechend zusammen.

NKP-Viewer

Der NPK-Viewer ist das umfassende Online-Nachschlagewerk für sämtliche Leistungspositionen. Zusatzinformationen wie die in der Papierform des NPK enthaltenen Blickfangzeichnungen, Entscheidungsschemata, Stichwortverzeichnisse oder Anhänge erleichtern das Ausarbeiten und Überprüfen von Leistungsverzeichnissen. Durch die Verlinkung mit den Produkteinträgen prd.crb.ch sind weitere Informationen zu Bauprodukten oder zur Ökologie sowie Musterleistungsverzeichnisse, Planungsrichtlinien, CAD- und BIM-Objekte und -Texturen für Visualisierungen einfach zugänglich.

NPK-Editor

Mit dem NPK-Editor lassen sich alle mit dem NPK erstellten Leistungsverzeichnisse und Offerten mühelos und ohne Vorkenntnisse öffnen, lesen, mit Preisen ergänzen und wieder exportieren. Über den Preiskanal können Unternehmer ihre individuellen Positionspreise mit einem statistischen Wert vergleichen.

Verbindungen zum NPK 1026

Nach der Ausschreibung und Vergabe kann das NPK-Leistungsverzeichnis zur Kostenkontrolle, Rechnungsstellung und für das Baustellen-Controlling verwendet werden. Hier helfen die Verbindungen zu den Kostengliederungssystemen eBKP-H bzw. eBKP-T und BKP.

Die CRB-Produkte im Bereich Facility Management unterstützen Planer, Investoren, Eigentümer, Betreiber und Nutzer mit einheitlichen und verbindlichen Grundlagen. Sie sorgen für Transparenz und Klarheit in der Kommunikation und ermöglichen dadurch Kostenoptimierungen im gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

Prozess-/Leistungsmodell im Facility Management ProLeMo

Die Richtlinie Prozess-/Leistungsmodell im Facility Management ProLeMo definiert die wesentlichen Bewirtschaftungsprozesse bei der Betreuung von Immobilien mit entsprechenden Leistungen und stellt die Durchgängigkeit bis zu einer Nutzungskostenstruktur her.

Leitfaden der Lebenszykluskosten LCC

Die Ermittlung, die Prüfung und der Vergleich von Lebenszykluskosten setzen Standards voraus, die es ermöglichen, nachvollziehbare Kennwerte zu gewinnen. Die dreiteilige LCC-Publikation liefert hierzu die notwendigen Grundlagen. Der «LCC Leitfaden», das «LCC Handbuch» und das «LCC Anwendungsbeispiel» unterstützen eine ganzheitliche Kostenbetrachtung durch alle Phasen des Planungs- und Bauprozesses.

Planungs- und baubegleitendes Facility Management pbFM

Der Praxisleitfaden Planungs- und baubegleitendes Facility Management pbFM gibt konkrete Anleitungen, wie bereits in der Planungs- und Realisierungsphase eines Bauwerks eine optimale Abstimmung mit Betrieb und Bewirtschaftung erreicht werden kann.

Eigentümerhaftung und Betreiberverantwortung EiBeV

Die Dokumentation Eigentümerhaftung und Betreiberverantwortung EiBeV erläutert, wie sich das breit abgestützte Modell aus Sicht des Facility Managements umsetzen lässt.

IFMA-Glossar Begriffe im Real Estate & Facility Management

Das IFMA-Glossar definiert die zentralen Begriffe und schafft so eine einheitliche Basis für die Verständigung in der Schweizer Real-Estate- und Facility-Management-Branche.