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Das neue PRD: einfacher und schneller

Die smarte Bauprodukte-Plattform PRD wird derzeit umfassend neugestaltet: Nach dem geplanten Relaunch um den Jahreswechsel 2026/2027 können Hersteller ihre Produktdaten selbstständig pflegen, während Planende Produkte schneller finden, vergleichen und als Favoriten speichern können.

26.06.2026 | Michael Milz
 

Um die smarte Bauprodukte-Plattform PRD fit für die Zukunft zu machen, wird sie derzeit gründlich überarbeitet. Ein gut eingespieltes Team rund um Produktmanager Filippo Palermo ist damit beschäftigt, die Plattform sowohl für Bauproduktehersteller als auch für Planerinnen und Architekten zu optimieren. Denn genau diese zwei Berufsgruppen bringt PRD zusammen: Hersteller präsentieren ihre Produkte auf der Plattform, die mit dem Normpositionen-Katalog NPK verknüpft ist. D. h. wenn Planende Leistungsbeschreibungen in ihrer jeweiligen Bauadministrationssoftware erstellen, dann können sie die entsprechenden Produkte direkt in ihre Leistungsverzeichnisse übernehmen – einfach und schnell.

Hinter dem neuen PRD stehen viele schlaue Köpfe: Daniel Pfeffer, Sergio Conti Rossini, Kornelia Hatzikonstantinou, Filippo Palermo, Michel Frêne, Daniel Röthlisberger. Nicht auf dem Bild: Roman Hollenstein, Vikas Dalal, Simone Beck, Roberto Mascaro, Kurt Iten, Patryk Palasz. IT-Entwicklung durch Noser Engineering in Winterthur. 

Mehr Kundennähe

Die überarbeitete Plattform soll aber auch für die Hersteller spürbare Vorteile bringen. Im Austausch mit dem CRB-Produktmanagement haben viele Hersteller aufgezeigt, wie ihr Alltag tatsächlich aussieht: Am effizientesten sind sie dann, wenn sie Beratungsgespräche mit ausführenden Unternehmen und Architekten führen können. Zudem haben sie klargemacht, wie schwer es ist, nah am Kunden zu sein und gleichzeitig einen Markt zu bearbeiten, für den man schlicht zu wenig Leute hat. Diese Kundennähe ist für Hersteller ein wichtiger Hebel, um ihre Produkte bei einer Ausschreibung ins Spiel zu bringen. PRD löst dieses Problem, indem die Produkte den Planenden im Ausschreibungsprozess nicht nur angezeigt werden, sondern auch direkt in die Bauadministrations-Software übernommen werden können. 

 

Aktuell wird intensiv daran gearbeitet, das Interface zwischen PRD und den Herstellern komplett zu überarbeiten. Bisher mussten die Hersteller jede Änderung bei CRB in Auftrag geben. Nach dem Relaunch Ende 2026 können sie auf der neuen und intuitiven Plattform alles selbst machen – selbstbestimmt und wann immer sie wollen. Das PRD-Team wird Hersteller, die ihre Produkte und Daten nicht selbst auf die Plattform laden möchten, auch nach dem Relaunch unterstützen.
 

Testphase mit Prototyp

«Stand heute können wir sagen, dass das neue Herstellerprotal bereits auf unseren Servern läuft», freut sich Produktmanager Filippo Palermo über die Fortschritte. «Wir werden also demnächst den Prototyp des Herstellerportals ersten Herstellern, mit denen wir zusammenarbeiten, zur Verfügung stellen können.» Dann startet die mehrmonatige Testphase mit dem neuen Portal, in der wertvolles Feedback gesammelt wird, um dann beim Relaunch mit einem ausgereiften Produkt am Start zu sein.

Auch für die Planenden gibt es einige Neuerungen. So ist etwa ein Loginbereich vorgesehen, in dem Produkte nicht nur gesucht und verglichen, sondern auch als Favoriten gespeichert werden können.
 

Produkte noch schneller finden

Dank der grundlegenden Überarbeitung werden Architektinnen und Ingenieure in Zukunft ihre gesuchten Produkte noch schneller und gezielter finden. Und die Hersteller von Bauprodukten werden den Auftritt ihres Unternehmens und ihrer Produkte jederzeit und ohne lange Umwege anpassen können.