Der neue CRB-Standard

Präzisere Baukostenermittlungen sowie durchgängige Kostenbetrachtungen
von A bis Z.

Mit den elementbasierten Baukostenplänen eBKP können die Kosten eines Bauprojekts bis zu einem Genauigkeitsgrad von ± 15 Prozent ermittelt werden.

Image Der neue CRB-Standard

Wer es genauer will oder nach einer Möglichkeit sucht, die Kosten vom Projektbeginn bis zum Projektabschluss durchgängig zu planen, hat mit dem «eBKP gate» endlich das richtige Werkzeug. Mit dem neuen, ab Januar 2017 erhältlichen CRB-Standard lassen sich die elementbasierten Kostenbetrachtungen der Planungsphase einfach und ohne komplizierte Umschlüsselung mit der ausführungsorientierten Leistungsvergabe während der Realisierungsphase verbinden.
 

15.12.2016

Für eine strukturierte Erfassung der Kosten eines Bauprojekts bietet CRB zwei normierte Gliederungen, den Baukostenplan Hochbau eBKP-H und den Baukostenplan Tiefbau eBKP-T. Diese beiden Normen basieren auf dem Ansatz, dass sich jedes Bauvorhaben in einzelne Bauteile – Elemente – zerlegen lässt, denen jeweils Kosten zugeordnet werden können. Die hieraus abgeleitete Kostengliederung ist hierarchisch aufgebaut und ermöglicht mit den drei normierten Ebenen Hauptgruppen, Elementgruppen und Elemente, die Kosten vom Groben zum Feinen immer genauer zu ermitteln. Der neue CRB-Standard «eBKP gate» setzt die Logik fort und führt zwei weitere Ebenen – Teilelemente und Komponenten – ein. Diese noch feinere Aufschlüsselung der einzelnen Kostenbestandteile liefert dem Anwender präzisere Kosteninformationen.

Durchgängige Kostengliederung vom Projektbeginn bis zur Schlussabrechnung
Mit Beginn der Ausschreibungs- bzw. Realisierungsphase eines Bauprojekts werden die Kosten nicht mehr elementbasiert geplant, sondern ausführungsorientiert einzelnen Leistungserbringern bzw. Arbeitsgattungen zugeordnet. In diesem Zusammenhang kommen die beiden CRB-Arbeitsmittel Baukostenplan BKP und Normpositionen-Katalog NPK zum Einsatz. Das neue «eBKP gate» verbindet diese unterschiedlichen Sichtweisen und stellt sicher, dass die bauteilorientiert erfassten Kosten aus dem Kostenvoranschlag sauber und ohne komplizierte Umschlüsselung in die arbeitsgattungsorientierten Kostenbetrachtungen der anschliessenden Ausschreibungs- und Realisierungsphase überführt werden können. Nach der Schlussabrechnung des Bauprojekts lassen sich die Kosteninformationen wieder in die eBKP-Systematik zurückführen, was die Bildung von Kostenkennwerten ermöglicht. Diese dienen dem Planer dann als Grundlage für die Kostenermittlung neuer Projekte.

Die Vorteile des «eBKP gate» für den Anwender

  • Die nach eBKP-Systematik erfassten Baukosten lassen sich schlüssig in andere Gliederungen, z.B. Baukostenplan BKP oder Normpositionen-Katalog NPK, überführen.
  • Kosteninformationen aus der Ausschreibungs- und Realisierungsphase können zur Kennwertbildung in die eBKP-Systematik zurückgeführt werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, eigene, anwenderspezifische Teilelemente und Komponenten zu bilden.
  • Die normierte (Baukostenpläne eBKP) bzw. standardisierte (eBKP gate) Struktur gewährleistet den Datenaustausch.
  • Die Kostengliederung nach eBKP-H und eBKP-T wurde in der Praxis bereits bei einzelnen BIM-Projekten erfolgreich angewendet. Auch die standardisierte Strukturerweiterung «eBKP gate» kann in diesem Zusammenhang eingesetzt werden.

Wer das neue «eBKP gate» nutzen will, benötigt eine CRB-Lizenz sowie ein zertifiziertes Anwenderprogramm oder die neue CRB-Webapplikation «eBKP-Assistant».