Rückblick Swissbau 2018

Digitalisierung und Zusammenarbeit.

Aus CRB-Sicht können die fünf Tage Swissbau in Basel so zusammengefasst werden: zahlreiche interessante Gespräche und Begegnungen in der Lounge, vielversprechende Inputs und Kontakte, gut besuchte Veranstaltungen und die Bestätigung, dass die eingeschlagene Richtung stimmt.

Image Rückblick Swissbau 2018

Die 25. Ausgabe der Swissbau in Basel wurde von zwei Themen beherrscht: der fortschreitenden digitalen Transformation der Baubranche und der dafür notwendigen Zusammenarbeit. Beides stand auch im Zentrum des Messeauftritts von CRB. Als Focus-Partner setzte CRB auf die Vernetzung und den Austausch und organisierte verschiedene Fachveranstaltungen. In der CRB-Lounge konnten sich die Messebesucher über die neusten Entwicklungen rund um die Digitalisierung sowie über neue Standards und aktuelle Angebote informieren.

Wissenstransfer und Austausch
Die vier Referenten des Workshops «Effizienz bei der Kostenplanung im Hoch- und Tiefbau» machten deutlich, dass die beiden elementbasierten Baukostenpläne eBKP-H und eBKP-T den heutigen Anforderungen von Bauherren, Kostenplanern und Planern gerecht werden. Dass die elementbasierte Gliederungsstruktur vom Vorprojekt bis zur Bewirtschaftung als Bezugssystem eingesetzt werden kann, demonstrierte Guy Marguet am Beispiel des Genève Aéroport.

Aus der gemeinsam von CRB und werk, bauen+wohnen organisierten und von Ludovica Molo, Präsidentin des Bundes Schweizer Architekten BSA, eröffneten Veranstaltung lässt sich folgendes Fazit ziehen: Selbstverständlich braucht es Normen und Standards, die für Sicherheit sorgen und einen reibungslosen Austausch von Daten ermöglichen. Bei der Durchsetzung dieser Regeln gibt es aber durchaus Spielraum, der genutzt werden kann.

Wie sich die CRB-Standards mit dem BIM-Modell verbinden lassen, war Gegenstand des zweiten Workshops. Anhand eines Prototyps wurde gezeigt, dass kostenrelevante Bauteile und ihre Quantitäten in einem 3D-Modell eBKP-konform selektiert und als «Stückliste» exportiert werden können. Weiter wurde skizziert, wie strukturierte Produktvorlagen sowie darauf aufbauende Produktdatenblätter in Zukunft standardisierte und modellbasierte Ausschreibungen ermöglichen können und warum sich auch die Produkthersteller dafür einsetzen, die digitalen Daten so zu strukturieren, dass sie maschinenlesbar werden.

Spannende Live-Präsentationen
Die Vorteile des erweiterten Datenaustauschs nach IfA18 oder Produktneuheiten wie den NPK-Editor und die Strukturerweiterung eBKP-Gate konnten sich die Besucher in der CRB-Lounge erklären lassen. Die Live-Präsentationen, die an drei Messetagen stattfanden, liessen die Zuhörer in die digitale Transformation eintauchen und vertieften die Themen der Workshops. Lars Fredenlund, CEO des norwegischen Technologieunternehmens coBuilder, informierte über internationale Trends und Aktivitäten und führte aus, warum für die Schweiz jetzt der optimale Zeitpunkt ist, auf dieser Basis eigene Standards zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen coBuilder und CRB zusammenarbeiten.

Zusätzlich zum Messeauftritt als Focus-Partner beteiligte sich CRB an Veranstaltungen von Partnern wie netzwerk_digital oder eco-bau und war auch über seine EDV-Partner präsent. Diese zeigten den Messebesuchern ihre aktuellen Anwenderprogramme in Halle 4 oder demonstrierten im Innovation Lab erste Möglichkeiten, wie sich digitale Gebäudemodelle und konventionelles Bauprojektmanagement mit guten Softwarelösungen verbinden lassen.